Unterschied betriebsbedingte kündigung aufhebungsvertrag

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Statt einer betriebsbedingten Kündigung kann auch ein Aufhebungsvertrag geschlossen werden. Ob dies für Sie sinnvoll ist, erfahren Sie hier. 1 Droht der Arbeitgeber mit dem Ausspruch einer betriebsbedingten Kündigung und bietet gleichzeitig die Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages an. 2 Bei der Kündigung beendet der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer einseitig das Arbeitsverhältnis. Beim Aufhebungsvertrag geschieht dies einvernehmlich, indem. 3 Was ist ein Aufhebungsvertrag aus betrieblichen Gründen? Will der Arbeitgeber Stellen reduzieren, spricht er meist eine betriebsbedingte Kündigung aus. Dagegen. 4 Arbeitnehmer haben keinen Anspruch auf Abfindung, wenn sie gekündigt werden. Abfindungen werden trotzdem häufig gezahlt. Denn Unternehmen wollen das Risiko eines Gerichtsverfahrens vermeiden und bieten deshalb einen Auf­he­bungs­ver­trag an. Die Höhe der Abfindung richtet sich nach dem Gehalt und den Jahren, die Du bei Deinem Arbeitgeber. 5 2 Höhe der Abfindung. Während § 10 KSchG für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch Urteil des Arbeitsgerichts – und ebenso § 1a Abs. 2 KSchG für die Abfindung nach betriebsbedingter Kündigung – bestimmte Vorgaben für die Bemessung einer Abfindung festsetzt, bestehen solche für die einvernehmliche Aufhebung [1] des Arbeitsverhältnisses nicht. 6 Prüfen Sie deshalb unbedingt mit der Hilfe eines Arbeitsrechtsexperten wie einem Anwalt, ob in Ihrem Fall eine betriebsbedingte Kündigung besser wäre. Eine solche Kündigung würde der Arbeitgeber meist aussprechen, wenn Sie den Aufhebungsvertrag ablehnen. Gegen diese Kündigung könnten Sie dann vor Gericht ziehen. 7 Lesen Sie hier, was eine betriebsbedingte Kündigung ist, wann Sie als Arbeitgeber eine betriebsbedingte Kündigung aussprechen können und was Sie als Arbeitnehmer beachten sollten, wenn Ihnen betriebsbedingt gekündigt wird. Im Einzelnen finden Sie Hinweise dazu, welche Spielregeln Arbeitgeber bei der Planung und Durchführung eines Personalabbaus und bei der. 8 Vielmehr muss bereits zuvor eine Kündigung ausgesprochen werden. Hier liegt der wichtige Unterschied zum Aufhebungsvertrag. Auch in diesem wird der Ablauf der Trennung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer festgehalten. Allerdings beendet der Aufhebungsvertrag selber das Arbeitsverhältnis. Es ist also keine zusätzliche Kündigung nötig. 9 Der Arbeitgeber ist aber nicht verpflichtet in der Kündigung ausdrücklich auf die 3-Wochen-Frist des § 4 KSchG hinzuweisen, vgl. BAG, , 2 AZR /93*. Jura Individuell-Tipp: Beachte im Prüfschema: Die Klagefrist in der Kündigungsschutzklage ist keine Zulässigkeits-, sondern eine Begründetheitsvoraussetzung. 6 monate kündigungsfrist aufhebungsvertrag 10 In den Aufhebungsvertrag ist die Klarstellung aufzunehmen, dass er zur Vermeidung einer ansonsten unausweichlichen betriebsbedingten Kündigung des Arbeitgebers. 11